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Schläft ein Lied in allen Dingen, (Joseph von Eichendorff) Ein Haufen Steine hört in dem Moment auf, nur ein Haufen Steine zu sein, in dem ein Mensch in ihm die Möglichkeit einer zukünftigen Kathedrale erblickt. (Antoine de St. Exupery ) In einem chinesischen Dorf, damals als noch die Kaiser regierten, wohnte einst ein Bauer. Es war ein sehr armes Dorf, Hunger und Not waren alltägliche Vertraute, und dieser Bauer war der einzige, der ein Pferd besass und damit über einen gewissen Wohlstand verfügte. Deshalb wurde er von seinen Nachbarn bewundert. Eines Tages brach dieses Pferd aus dem Stall aus und verschwand. Darauf kamen seine Nachbarn zu ihm gelaufen und beklagten sein Schicksal: Nach einigen Tagen kehrte sein Pferd zurück. Sie war eine rossige Stute und in ihrer Begleitung befand sich ein Wildhengst. Nun besass er zwei Pferde. Seine Nachbarn kamen wieder herbeigerannt, sprachen in höchsten Tönen davon, was für ein Glückskind er doch sei. Selbst Unglück wende sich für ihn zu Glück. Der Bauer hatte einen Sohn. Damals waren Söhne für die Eltern die einzige Altersvorsorge und dieser war ein ganz besonderes Prachtstück, stark und treu. Er versuchte, den Wildhengst zuzureiten, wurde abgeworfen und brach sich dabei ein Bein. Nun begab sich zu dieser Zeit, dass Krieg ausbrach. Der Kaiser schickte seine Werber übers Land, um Soldaten auszuheben. Sie kamen auch in dieses Dorf, nahmen mit Gewalt alle jungen Männer mit, in eine mehr als ungewisse Zukunft, aus der sie möglicherweise nicht zurückkehren würden. (Unbekannt) Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. (Unbekannt) Wahrheiten erscheinen immer zuerst paradox und wenn sie sich dann aber durchgesetzt haben, banal. (Hegel)
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© 2004 Karl Geck | Poststraße 11 | D-79730 Murg |
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