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Wir begreifen das Leben rückwärts,
müssen es aber vorwärts leben.

(Kierkegaard)

»Wo gehen wir denn hin?«
»Immer nach Hause.«

(Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis)

Erfolg heißt:

Oft viel lachen,
die Achtung intelligenter Menschen und die Zuneigung von Kindern gewinnen,
die Anerkennung aufrichtiger Kritiker verdienen und den Verrat falscher Freunde ertragen,
Schönheit bewundern,
in Anderen das Beste finden,
die Welt ein wenig besser verlassen, ob durch ein gesundes Kind, ein Stückchen Garten oder einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft,
wissen, daß wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil Du gelebt hast.

Das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben.

(Ralph Waldo Emerson)

Darin liegt die wahre Freude im Leben,
benutzt zu werden durch einen Zweck und ein Ziel, das von mir selbst als ein Großes angesehen wird, eine Naturgewalt zu sein, anstatt ein hektischer, selbstsüchtiger, kleiner Klumpen von Wehwehchen und Beschwerden, der darüber jammert, daß die Welt es sich nicht zum einzigen Daseinszweck erkoren hat, ihn glücklich zu machen.
Ich bin der Meinung, daß mein Leben der ganzen menschlichen Gemeinde gehört. Solange ich lebe, wird es mein Privileg sein, alles, was in meiner Macht steht, dafür zu tun.
Wenn ich einmal sterbe, dann möchte ich gründlich aufgebraucht sein.
Je härter ich arbeite, desto mehr lebe ich.
Ich liebe das Leben um seiner selbst Willen.
Das Leben ist für mich keine kurze Kerze, sondern vielmehr eine leuchtende Fackel, und ich bin mit der Aufgabe betraut, sie für die jeweilige Zeit zu tragen und dafür zu sorgen, daß sie hell lodert, wie es irgendwie nur geht, bevor ich sie an zukünftige Generationen weitergebe.

(George Bernard Shaw)

Das Leben ist ganz einfach:
Wir werden geboren,
rennen hin und her,
und eines Tages sind wir tot.

(unbekannt)

Zu bedauern sind Diejenigen,
die nur auf der Erde haften und nicht zum Licht streben.
Aber noch mehr zu bedauern sind Diejenigen,
die nur zum Licht streben und nicht auf der Erde haften.

(Aus den Upanishaden)

Wenn ich mein Leben von Anfang noch einmal leben müsste, würde ich versuchen, beim zweiten Mal mehr Fehler zu machen.
Ich würde Dinge leichter nehmen und mich zurücklehnen, ich würde verrücktere Sachen machen, als ich sie auf dieser Reise gemacht habe.
Es gäbe für mich nur wenige Dinge, die ich noch einmal ernst nehmen würde.
Ich würde mehr Risiken eingehen und mehr Reisen unternehmen.
Ich würde mehr Berge erklimmen, ich würde in viel mehr Flüssen schwimmen.
Ich würde viel häufiger Sonnenuntergänge betrachten.
Ich würde mehr Eiscreme und weniger Bohnen essen.
Ich würde mehr handfeste Schwierigkeiten haben und weniger phantasierte.
Wissen Sie … ich war einer von diesen Menschen, die immer so lebten, dass sie versuchten, die Zukunft abzusichern, die solide lebten, Stunde nach Stunde und Tag nach Tag.
Oh, auch ich habe meine Momente gekannt und wenn ich das alles noch einmal erleben müsste, dann würde ich mehr solcher Momente haben.
Um die Wahrheit zu sagen, ich würde probieren, nur Momente zu haben, einfach Momente  – einer nach dem anderen  – anstatt so viele Jahre immer in der Zukunft zu leben.
Ich war einer von diesen Menschen, die nirgendwo hingingen ohne Thermometer, Wärmflasche, Mundwasser, ein Regenmantel und einen Fallschirm.
Wenn ich alles noch einmal erleben müsste, würde ich mit leichterem Gepäck leben, viel leichter als in diesem Leben.
Ich würde früher im Frühling barfuss gehen und später im Herbst.
Ich würde mehr Karussellfahrten unternehmen, mehr Goldringe erhaschen und viel mehr Leute grüssen.
Ich würde mehr Blumensträuße pflücken und häufiger tanzen.
Wenn ich mein Leben von Anfang an noch einmal leben müsste.
Aber, wie Sie sehen können, werde ich das nicht.

(Ein 82-jähriger sterbender Mann, der seinen Tod annimmt)

Menschen sind Teil eines Ganzen, welches von uns Universum genannt wird, ein Teil begrenzt durch Zeit und Raum.
Wir erfahren uns selbst, unsere Gedanken und Gefühle, als etwas getrennt vom Rest – als eine Art optische Täuschung des Bewusstseins.
Diese Täuschung ist eine Art Gefängnis unser selbst, das unsere persönlichen Wünsche und unsere Zuneigung zu den wenigen vertrauten Personen einschränkt.
Unsere Aufgabe muss es sein, uns selbst aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unseren Kreis des Mitleids zu einem Umarmen aller lebenden Kreaturen erweitern und die ganze Natur in ihrer Schönheit erfassen.

(Albert Einstein)

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